Liebes Tagebuch – Java

Tag 1 in Indonesien, Jakarta

Mitten in der Nacht in einem fremden Land in einem Taxi sitzen und der Taxifahrer biegt mit den Worten „im so sorry“ und Karacho von der eigentlichen Route auf einen kleinen abgelegenen Pfad ins Nichts ab. Für diese Momente lebt man doch. Willkommen in Indonesien!

Erstaunlicherweise das ganze überlebt bin ich inzwischen in meinem Hostel. Meinen einen Tag in Jakarta habe ich praktisch bis zur letzten Minute zwischen Reiseführer, ausschließlich in indonesischer Sprache ausgeführten Onlinebooking Seiten und Ticketautomaten verbracht. Bis 17 Uhr mit dem Ergebnis: Nichts. Nicht nur aufgrund meiner Entscheidungsschwierigkeiten stoße ich bei jedem Plan, kurz vor Abschluss dann doch nochmal auf einen Haken. Nachdem ich beim Onlinebooking endgültig gescheitert bin mache mich dann schließlich auf gut Glück auf zu einem der in Asien so verbreiteten Minimarkets. In 2012 oder so hatte da ein Tripadvisor-User mal Erfolg gehabt. Meine Frage, ob hier Tickets verkauft werden, verneint der junge Verkäufer blitzschnell. Als ich auf meinem Weg aus dem Laden dann aber das Logo der indonesischen Eisenbahn auf der Ladentür sehe, beschließe ich doch noch nicht aufzugeben. Anscheinend inzwischen auch selbst an seiner eigenen Aussage zweifelnd, steht der Kassierer als ich zurückkomme schon mit seiner Google Translater App bereit. Ab hier beginnt ein Dialog zwischen Regalen mit den wiederlichsten asitischen Algen und Trockenfisch Snacks, bei dem die Google Translater Sprachwiedergabe mehr zu Wort kommt als die eigentlichen Gesprächsteilnehmer. Obwohl diese größten Teils Unsinn von sich gibt, halte ich dann nach einigem Warten (was weniger schlimm ist, weil die immer länger werdende Warteschlange hinter mir größten Teils aus sehr freundlichen und gesprächigen Indonesiern besteht) meine ticketreceipts in der Hand. Es ist offiziel: Morgen um 5:05 geht es, so lang meine erste Uber Bestellung erfolgreich ist, los nach Yogyakarta und damit ab in Richtung Bali.

Die Jungblutblogger-Seele in mir wittert neuen Blogstoff. Eine bis zum letzten Platz ausgebuchte Eisenbahn. Vor Sonnenaufgang. In Asien. Dieser Blog müsste sich eigentlich von selbst schreiben.

Tagesfazit: 

Momentaner Indonesien-Verliebtheitsgrad: 70 %

  • Sehr liebe Menschen, die immer für etwas Kontakt, welcher von plumpen Anmachen über hilfreiche Hinweise bis hin zu nettem Smalltalk reicht, zu Haben sind. 
  • Kompliziertere Reisewege, als mir eigentlich lieb wäre.

Tag 2 in Indonesien, Yogyakarta

07:05 Uhr Nachdem ich gestern eine Familienportion Pasta gegessen haben und anschließend fest überzeugt davon, genau hier im Hostelbett in Jakarta an geplatztem Magen sterben zu müssen und nun wahrscheinlich rein ernährungswissenschaftlich für die nächsten Wochen ausreichend Nährstoffe aufgenommen zu haben, beschlossen habe nie wieder etwas zu essen, sitze ich nun mit meiner großen Ladung Schokotoasts im Zug nach Yogyakarta. Momentan alles so weit noch ruhig.

09:23 Uhr Nach langer Suche habe ich schließlich die Zugtoilette gefunden. Sie ist ausschließlich von dem Verbindungsstück zwischen zwei Wagons, dem Teil welches man wohl eher nicht betreten sollte, wenn man Angst davor hat, bei voller Fahrt aufs Gleis zu fallen, zugänglich. Des weiteren hat inzwischen der so harmlos aussehende Zug geschafft, was diverse Boote bei hohen Wellen, Holzklassenbusse über Schlaglochpiste und TukTuks mitten im Wald über Wurzeln&Co. so gut wie nie geschafft haben; Die Fahrtunverträgliche bis zu dem Punkt zu steigern, an dem ich meinen Rucksack hektisch nach Reisetabletten und Plastiktüten durchsuche. Dinge, die ich nach, für mich nahezu problemlosen Fahrten über absurd schlechte Straßenverhältnisse angefangen habe großzügig an weniger Glückliche zu verschenken und nicht mehr in nächster Nähe griffbereit zu haben. Ungnädig ruckelt die Bahn weiter vor sich hin, hier ein Schwenk mach rechts, da ein Beschleunigen um über Hindernisse auf den Gleisen mittels eines kleinen Hüpfers zu gelangen. Der Schweißgeruch steigt parallel zu dem Beisteigen weiterer Einheimischer.

12:31 Uhr Ich wünsche mir den Schweißgeruch zurück. Die febreeze Duftmarke, mit dem dieser regelmäßig von routinierten Angestellten versucht wird zu überdecken ist nicht nur in seiner Wiederlichkeit sehr Übelkeitsfördernd, sondern ruft dazu noch traumatische Erinnerung hervor. Als mit eben diesem Geruch auf einem meiner Flüge der Duft des Passagierraums aufgewertet werden sollte, von, sich selbst Mund und Nase zuhaltenden Stewardessen versprüht, war mein dadurch aus dem Tiefschlaf gerissenes, und noch sehr verwirrtes Ich der Überzeugung gewesen, dass man uns mit einem Gas in Ohnmacht fallen lassen möchte, um den nahenden Absturz erträglicher zu machen.

13:17 Uhr Hunger.

14:00 Uhr Die Temperatur ist laut Anzeige inzwischen auf 31,8 Grad gestiegen. Wahrscheinlich ist die Anzeige allein aus dem Grund hier angebracht, um jeden nocheinmal hämisch an seine eigene Schuld zu erinnern, nur das ekonemi Ticket gekauft zu haben. Nur noch eine Stunde. 32,3 Grad. Ein paar Sitze weiter sitzt eine Koreanerin in einem dicken Strickpulli, alle Frauen außer mir und ihr natürlich verschleiert. Allein bei dem Anblick spüre ich wie mein Gehirn das Signal Los Leute mehr Schweiß! An meine Schweißdrüsen sendet. Während ich mit den interessantesten Verbiegungen versuche eine bequemere Position auf meinem und allen umliegenden freien Plätzen zu finden, kommen Erinnerungen an meine Bikramyoga-Probestunde auf.

14:10 Uhr Ladies and gentlemen, we are now approaching Brilalallalaalya. Was denn, schon wieder? In meinen Ohren klingt jede angesagt Station genau gleich und ich checke sicherheitshalber nochmal auf der Karte ob wir nich doch schon an meiner Station vorbeigefahren sind und sie einer der vielen vorherigen Brilalalayladings war.

Angekommen in Yogyakarta

Yogyakarta ist, trotz seines Top 2 Indonesien Paltzes im Lonely Planet, wenig touristisch genug, dass ich stundenlang erfolglos auf der Suche nach Essen durch die Stadt irren kann und im Minutentakt von Einheimischen um ein Foto gebeten werde. Am allerliebsten von größeren Schulklassen. Jeder will natürlich sein eigenes Bild, eins mit Peace Zeichen, eins mit Daumen hoch und eins mit gaaanz fest in den Arm nehmen. Naja, wenigstens wird mein familiäres Kuscheldefizit hier ausgeglichen. Die Anzahl von Fotos von mir auf Facebook steigt wohl in eben diesen Sekunde, in denen ich das hier verfasse ins Unendliche. Die Selfies mit den Europäern sind auf asiatischen Schulhöfen wahrscheinlich das Äquivalent zu den DFB-Sammelkarten auf deuschen. Wie mein Hunger und meine Verzweiflung immer weiter während meinen nahrungssuchenden Runden durch diese turbulente Stadt steigt, schildere ich jetzt mal nicht, lest einfach an dieser Stelle die dementsprechenden Textstellen vorheriger Blogbeitäge durch, genug davon gibt es ja.

Tagesfazit:

Indonesienverliebtheitsgrad: 55%

  • Nicht genug essen.

Tag 3 in Indonesien, Yogyakarta


Frühstückszeit, man serviert mir eine typisch indonesische Spezialität: Reisnudelsuppe mit Hühnchen. Da so liebevoll serviert und von der schwer humpelnden Hostelinhaberin serviert, die sich im Sekundentakt erkundigt ob es denn auch gut ist, bringe ich es partout nicht übers Herz die Schüssel angwiedert wegzuschieben. Leider ist meine bisheriges reines Desinteresse Fleisch gegenüber seit dem Hören eines traumatischen Hörbuches, das jeder, der vorhat sich in Zukunft mit einen Stück Fleisch auch nur im gleichen Raum aufzuhalten, meiden sollte, geradezu in Ekel umgewandelt. Aber es hilft alles nichts, also hoffe ich einfach, dass die mehr als liebe Hostelinhaberin die Tränen in meinen Augen und die unterdrückten Würggeräusche beim Versuch um das Hühnchen herum zu essen nicht mitbekommt.
Danach ersteinmal auf zu McDonalds. Anschließend schlendere ich durch die Batikmärkte Yogyakartas. Tausende von bunt bedruckten Hosen, Kleidern und Tüchern. Anscheinend mein Interesse an den Stoffwaren bemerkend, kommt ein älterer Indonesier auf mich zu und fragt ob ich Lust habe zu sehen wie die Sachen hergestellt werden. Er führt mich durch kleine Gassen (ja, die Angst gleich von ihm überfallen zu werden ist durchaus präsent) zu einem Atelier voller bunter gerahmter Batikmalerein. Er und seine Kollegen erklären und zeigen mir Schritt für Schritt wie sie die Bilder herstellen und servieren mir auch noch eine Tasse Tee.


An einer anderen Straßenecke spricht mich ein weiterer Indonesier an und fragt ob ich mich nicht ein bisschen mit ihm Unterhalten will. Natürlich stimme ich zu und wir reden eine Weile und er zeigt mir seinen kleinen Straßenstand an dem er wunderschöne Lederhandtaschen herstellt.

Anschließend gehe ich zurück zum Hostel, hole meinen Backpack hier ab und mache mich auf den Weg zum Bahnhof. Natürlich nicht ohne ein letztes Foto für die Hostelinhaberin.

22:06 Uhr 

Angekommen am Bahnhof von Surabaya prangt mir ein großes Werbeschild meines gebuchten Hostels entgegen. Only 5 minutes by walking away. Die Frage ist, 5 Minuten mit welchen Hilfsmitteln. In diesem Fall wird wohl von einem Bob der Baumeister Wegbau-Anfängerset ausgegangen, denn nach einem Weg suche ich erst einmal vergeblich. Nach einiger Zeit finde ich dann einen kleinen steinigen Abhang, den man hochkraxeln kann und auf der Schnellstraße landet. Hier kann man dann versuchen sich am Seitenstreifen langzubalancieren.

Angekommen im Hostel recherchiere ich alles nötige für meinen weiteren Weg morgen, den ich zusammen mit einer Mitreisenden aus den Laos-Zeiten, die ich letztens auf der Straße wiedergetroffen hab, beschreiten will. Todmüde schreibe ich ihr einen kleinen Aufsatz mit allen Infos, stelle mir den Wecker früh genug um morgens ihre Antwort lesen und dementsprechend handeln zu können und falle dann, mit dem guten Gefühl morgen problemlos starten zu können, ins Bett.

Tag 4 in Indonesien, Surabaya

06:05 Uhr Keine Antwort auf meinem Handy. (Da ich die Kommentare von Vater, Opa & Co. schon vor mir sehe, ja ich frage mich auch wie man das damals ohne Smartphones gemacht hat. Vielleicht waren die Menschen damals aber auch einfach williger feste Aussagen zu machen.). Also mache ich mich auf den Weg zu ihrem Hostel.

Die Schilderung wie wir uns dann gefunden haben und den Weg nach Cemoro Lawang hinter und gebracht spare ich an dieser Stelle mal aus.

16:00 Uhr Wer hätte gedacht, dass es in Südostasien so kalt sein kann. Bei unserer Ankunft am Ausgangspunkt zum Mount Bromo werden uns die ersten Strickmützen  angeboten. Als wir abends ins Bett gehen schließen wir die Augen mit der Gewissheit, dass in einigen Stunden der Wecker klingeln wird.

Tag 5 in Indonesien, Cemoro Lawang

02:45 Uhr Der Wecker klingelt. Auf Grund der Faktoren Kälte, Faulheit und keine sauberen Anziehsachen übrig haben wir bereits in unserem Wanderoutfit geschlafen und sind somit recht schnell bereit zum Aufbruch (auch wenn sich dieser Zustand bis jetzt noch nicht auf die mentale Ebene übertragen hat).

Der Weg ist leichter als erwartet, auf einem simplen Pfad laufen wir einfach geradeaus und hoffen einfach mal dass das schon stimmen wird. Da mein Sportlevel sich in den letzten Monaten auf gelegentliche Squads mit 20 Kilo auf dem Rücken überm Hock-Klo reduziert hat, ist es dann aber doch anstrengend genug.  Als wir Schritte hinter uns hören und eine männliche Gestalt hinter uns entdecken, die uns im dunklen verfolgt, steht uns allen die gleiche Angst ins Gesicht geschrieben. Etwa ein Ticketkontrolleur? Nachdem wir es gestern bereits einmal geschafft haben die unverschämt teure Eintragsgebühr zu umgehen wollen wir das jetzt ungern nachholen. Vor jedem Tickethäuschen auf dem Weg wird also der Schritt verlangsamt, ein geduckteter Gang eingenommen und versucht das häftige Schnaufen auf ein Minimum zu reduzieren. Als wir kurz vor einem Tickethäuschen einen weiteren Touristen sehen schinden wir etwas Zeit und lassen ihn erstmal vorgehen. Opfer müssen gebracht werden.

Der Weg ist, außer von dem natürlichen Feind des Backpackers, dem Ticketkontrolleur, auch von kleinen Kaffee- und Teeständen gesäumt, bei welchem wir uns eine kleine Pause genehmigen.

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4 Uhr morgens auf dem Gunung Panjanak

Schließlich sind wir am Secret-Viewpoint angekommen. Wessen Secret es auch immer war, derjenige war wohl ein großer Klatsch und Tratsch-Fan. Um einen Ausblick zu ergattern, der mehr Natur als Hinterköpfe aufweist, machen wir uns etwa einen Meter abseits von ausgetretenen Pfad. Von hier aus ist der Ausblick perfekt, die 180 Grad Sichtweite decken genau Sonnenaufgang und Vulkan ab. Außerdem sind wir hier die einzigen. Den einzigen Platz, der noch weniger Touristen um einen herum bietet, habe ich dann auch ganz schnell dank eines sich lösendem Erdstückes gefunden. Ich trete auf, der Boden wird mir buchstäblich unter den Füßen weggerissen und ich falle. Solange, bis meine Sinne einsetzen und ich es schaffe nach irgendetwas zu greifen. Eine durch und durch filmreife Szene. Lola überm Abgrund, sich nur an einem Grasbüschel festhaltend, mit den Füßen im Nichts baummelnd, irgendwo 2400 Meter über dem Meeresspiegel. Ich versuche nicht panisch zu werden, sondern rational zu denken. Die Auswahlmöglichkeiten sind nicht allzu groß. Ich versuche irgendwo mit meinen Füßen halt zu finden, das stellt sich an der recht steilen und außer Grasbüscheln nichts haltgebendes bietenden Bergseite dann aber als doch eher schwer heraus. Während ich mich noch an dem rational Denken versuche, höre ich das in diesem Moment denkbar unschönste Geräusch. Das leise Reißen von Gras. Irgendwie schaffe ich es, und an dieser Stelle ist meine Erinnerung vor Müdigkeit und Adrenalin sehr verschwommen, dann aber schließlich mich den Abgrund hochzuhangeln. Mein Herz pumpt wie verrückt Blut durch meinen Körper und ich bin noch komplett perplex. Aber alle Extremitäten sind noch dran und ob die Schmerzen überall jetzt vom Fallen oder von der Wanderung kommen kann im Nachhinein dann auch keiner mehr sagen. Was sicher ist, ist dass ich alles ohne irgendwelche Schäden überstanden habe (Wirklich Mama und Hannah!) und ich bei der nächsten Armdrückaufforderung, dank ungeahnter Kräfte in meinen Armen, nicht schnell das Thema wechseln muss.

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Sonnenaufgang über den Bergen
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Der sagenumwobene Abgrund

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Tag 6 in Indonesien, Banyuwangi

01:15 Ein neuer Tag, ein neuer früher Weckerrekord, ein neuer Vulkan. Unser Tourguide, den wir gestern auf der Straße getroffen haben und nach ein bis zwei Schnäpsen seinerseits auf die Hälfte des Preises runterhandeln konnten, holt uns ab; nach Ausbleiben meines Handyweckers sogar inklusive Weckdienst. Schon wenige Minuten später sitzen wir im Minivan zum Kawah Ijen. Meine Augen fallen zu, dann wache ich wieder davon auf, dass mein kopf gegen die Wagentür schlägt. Verwirrung. Wo bin ich und was machen wir hier? Ah ja. Mitten in der Nacht 3 Stunden einen Vulkan hochklettern.

02:54 Uhr Mit einem Blick auf die Uhr hallen irendwo dumpf die Worte, die ich so oft gesagt bekommen habe wieder: whatever you do, make sure to be at ijen before 3 am, afterwards you can’t see shit. Shit. Der folgende Weg den Vulkan hoch lässt mich mir selbst zum wiederholten mal versprechen, dass ich ab jetzt nur noch faul am Strand liegen werde.

05:30 Uhr Der Sonnenaufgang vom Ijen aus ist besonders strahlend, muss aber mit dem blauen schwefelwabernden Krater konkurrieren. Auch hier mal wieder ein magischer Ausblick, soweit ich das von meinem Sicherheitsabstand vom Abgrund aus (zweimal einen Abgrund runterfallen ist einfach zu unglaubwürdig um eine gute Story abzugeben) beurteilen kann.

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Schwefeldämpfe

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Nach dem Herunterklettern des Ijen geht es für uns direkt weiter auf die Fähre nach Bali. Eigentlich wollte ich mir nach diesen zwei auspowernden Tagen ja einen Bus nach Denpasar mit Aircon gönnen (ich hätte selbst nicht gedacht, dass es jemals soweit mit mir kommen würde), meine Mitreisenden sitzen allerdings schneller im ekonomi Bus als ich huihuihui es ist aber so schrecklich heiß sagen kann.

Insofern: Ich schmelze dann mal (glücklicherweise nicht durch das Vulkaninnere sondern nur Balis feuchter Hitze)!

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. tim sagt:

    es gibt einfach details die im nachherein viel lustiger sind als in echtzeit….
    gratuliere zum überleben, hug and kiss vom altvorderen

    Gefällt 1 Person

  2. Dieter Borchardt sagt:

    Ich habe immer wieder bei Deinen Berichten den Eindruck, es geht um ein Überlebenstraining. In erste Linie durch Verhungern, kaum um Kidnapping, eher noch um Fahren in ein Nirgendwo. Nun ist aber noch eine neue Gefahr entstanden: Die Rutschbahn vom Vulkan ins Meer. Könntest Du nicht einmal einen einfachen Tempel besuchen? Vielleicht einen der müden und hungrigen Backpackerinnen ein Schälchen Tee mit etwas Chi Gong oder Hatschi serviert? Oder vielleicht eine Hängematte zwischen zwei Palmen am weißen Strand in der Sonne mieten, die ja offensichtlich jede Morgen neu aufgeht. Das ist natürlich nicht so cool, wäre aber Großvaters Nerven besser und vielleicht für noch andere Nerven auch.
    Aber was solls, ich kann Dir ja nur wünschen dass Dir das Glück treu bleibt und und die durch Deine Berichte schimmernde Freuder über das Erlebte, das Gemeisterte, das Überstandene eralten bleibt.
    Ganz liebe Grüße aus dem langweiligen Eichkamp, in dem eigentlich nichts pasiert (jedenfalls im Vergleich zu Asien). Oder doch: Ich habe mit List und Tücke und Beharrlichkeit eine Einladung zur 25-jährigen Geburtstagsparty meines Lieblingsradiosenders ergattert. Du kennst das sicher: man muss da auf eine Nanosekunde genau eine Tlefonnummer wählen.
    LG Opa Dieter

    Gefällt 1 Person

  3. Andrea sagt:

    Kommentar zum Kommentar:
    Hallo Papa….. Ganz, ganz meine Rede….
    @Lola: ich liebe deinen blog, man muss halt gute Nerven haben. Tatort ist ja nix dagegen.

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  4. Borchardt sagt:

    Recherche im Internet z.B. über Kawah Ijen und der Schwefel haben die Sache nicht besser gemacht. Und Dein „Fastabsturz“ in Cemoro Lawang ist auch ziemlich gruselig. Aber Deine Schutzengel sind bei Dir, ein Glück.
    Die Bilder sind toll und vermitteln dann, dass alles doch grandios ist.
    LG Oma

    Gefällt 1 Person

    1. lolalucil sagt:

      Ja, es ist tatsächlich grandios! Liebe grüße 🙂

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