Das Beste aus zwei Monaten SEA

Zwei Monate haben Platz für eine ganze Menge Erlebnisse. Diese reichen natürlich von traumatisierend, über aufregend bis hin zu traumhaft schön. Heute aber mal nur das beste; meine Top Ten nach zwei Monaten Südostasien:

1. Nong Khiaw Viewpoint

Hey 🙂 Somebody interested in hiking up to the viewpoint for sunrise tomorrow morning?  (Facebook, Laos Backpacker Gruppe)

– So mein kläglicher Versuch, alleine angekommen in Nong Khiaw und auf der Suche nach dem einen oder anderen menschlichen Kontakt, jemanden zu finden, der mit mir zum Sonnenaufgang zum Viewpoint hochklettert. Zugegeben ist die Motivation, alleine um 4:30 aufzustehen um im Stockdunklen 2 Std einen Berg zu erklimmen, eher gering bis nicht existent. Die Begeisterung der Facebook Community ebenso. Nach 2 Stunden dann endlich eine Antwort:

That sounds like a f**kin nightmare

Hm. Naja. So richtig abstreiten kann man das jetzt nicht. Und was geht schon über den Wecker um 5 Stunden später zu verstellen.

Dann am nächsten Tag geht es zu einer ganz normalen Zeit los und die Aussicht oben ist jeden Schritt wert.

Hängematte auf dem Berggipfel



2. Geburtstagskuchen am Strand 

Nach meinem am 24. Januar 2017 durchgeführten Selbstexperiment kann ich guten Gewissens behaupten, es gibt schöneres als mitten im Nirgendwo auf einem vereinsamten Campingplatz, um die 9.000 km von seiner Familie und seinen Freunden Geburtstag zu haben.

Umso glücklicher bin ich während dem läppischen 500 km Umweg von meiner eigentlichen Route, für ein Wiedersehen und Nachgeburtstags-Ersatz mit meinen Freiwilligenarbeitsgenossinnen aus der ersten und zweiten Woche.

Geburtstagskuchen und Bier am Strand in Hua Hin


 

3. Gibbon Experience

→ Flug durch den laotischen Dschugel

4. Tubing

Beim Tubing fährst du in großen Reifen durch einen Fluss. In diesem Fall in Vang Vieng, Laos vorbei an einer unglaublich schönen Bergaussicht. Um einen herum ein paar mehr oder weniger betrunkene Touristen, fährt man an den Überresten der ehemligen Fülle an Bars vorbei, die sich nach einer recht hohen Rate an Alkoholleichen im Fluss auf 2-3 reduziert haben. Gewarnt vor den enormen (und dem lonely Planet zu Folge bis zu tödlichen) Strömungen hatte ich hier kein Handy dabei um Fotos zu machen.

Deshalb stutzen wir dann doch etwas anfangs als wir in eher moderatem Tempo bishin zu wild mit den Armen paddelnd um voranzukommen durch den Fluss dümpeln. Beim Vorbeifahren an den Bars wird einem eine gefüllte Wasserflasche an einer Schnurr zugeworfen, um an Land gezogen zu werden. Der hierfür beauftragte hat aber wohl auch schon einen im Tee und bevorzugt mir die Flasche ins Gesicht zu werfen. Trotzdem ein sehr schönes Erlebnis, während dem ich eine ganze Menge neue Leute kennengelernt habe.

5. Elefanten füttern

Auch wenn hierbei mein absolutes Lieblings T-shirt von unauswaschbaren Bananenbaumsaft Flecken gebrandmarkt wurde (und trotzdem noch 1,5 Monate später von Ort zu Ort mitgetragen und hoffnungsvoll mit in jede Wäsche gegeben wird) war das Elefantenprojekt in Umphang auf jeden Fall eins der schönsten Erlebnisse.

Bananenplantage in Umphang. Hier fällen wir jeden Morgen Bananen Bäume für die Elefanten

6. Khao San Road 

Ach ja, auf der berühmt berüchtigen Partymeile haben wir so manch einen Tag/ Nacht verbracht. Wenn auch hauptsächlich wegen den zahlreichen westlichen Restaurants und den traumhaften Fußmassagen.

Tagsüber sowie Nachts ein buntes Mischmasch aus den unterschiedlichsten Touristenfallen bis -attraktionen, gesäumt von Padthai-Ständen und diversen Ausführungen des,  wie eine Nationaluniform im Land verteiltem „same same“ Tops (ein Wort dass so ziemlich jeder Asiate beherrscht, so ist z.B. das überteuerte Visum, das man mir kurz vor der laotischen Grenze andrehen will und vor dem man überall gewarnt wird, „same same“ wie das offizielle Visa etc.).

Besonderes Highlight ist für mich die spontane Straßen Musik Session zu der ein Freund und ich uns dazugesellen und bei der ich ein gratis Henna Tattoo abstauben kann, aufgrund des Alkoholpegels der Künstlerin und meiner Ungeduld es trocknen zu lassen sowie etwas verwischt als auch als Abdruck so ziemlich überall auf meinen Beinen und dem Hostelbett hinterlassen.

mein leicht verwischtes Henna Tattoo
Ankunft auf der Khoa San Road

7. Erstes Abendessen in Asien

morning glory, Reis, Tofu-Ananas-Curry

Den ersten Ankunftsstress überlebt und so langsam im idyllischen Thailand auch mental angekommen.

8. Radtour Vang Vieng


Aus Budget-Gründen Heißluftballon nur von unten
Sonnenuntergang
Kuhfamilie

Die hohen TukTuk Preise zu den typischen Touristenattraktionen scheuend leihen meine damalige Reisepartnerin Virginia und ich uns zwei Fahrräder in Vang Vieng und radeln, ganz meine Familiengene, die Dorfstraße lang. Ohne funktionierende Bremse gehts dann auch ganz typisch asiatisch im Sausewind los durch malerische Berglandschaften, vorbei an Kuhherden und aufsteigenden Heißluftballons.

9. Unterm Umphangschen Sternenhimmel

Man könnte wohl eine hitzige Debattier-Runde führen, ob das anfängliche klettern, die Bienen auf dem Berggipfel und der noch Tage später schmerzende Körper von dem harten Untergrund die Aussicht wert war, ich stimme allerdings umbedingt dafür.

Sonnenaufgang
Wolken über Umphang
Unsere, wegen einem zu schönen Sternenhimmel, unbenutzen Zelte


10. Truck Fahrten

Davon gab es schließlich mehr als genug. Auch hier eine spannweite von schrecklich bis perfekt. Die irgendwas zwischen 4 und 6 Stunden dauernde Fahrt  um 6 Uhr morgens bei eisigem Fahrtwind von Mae Sot nach Umphang, bei welcher die  Passagierkapazit locker um ein dreifaches (größten Teils mit kotzenden Kleinkindern) überschritten wurde (auf dem Dach kann man schließlich auch ganz bequem sitzen, wenn man sich nur richtig an die Koffer klammert), hätte es beispielsweise wohl eher nicht in meine Top Ten geschafft. Auch wenn es durch aus ein Erlebnis war. Hingegen zahlreiche Truck Fahrten, ganz malerischen mit flatterndem Haar bei Sonnenuntergang, schon. Bearbeiten

Unser erster Truck
wer noch mehr von Sophias Füßen sehen will: @sophia_maraa (Instagram)

Na dann, auf die nächsten 10 tollen Erlebnisse! 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Andrea sagt:

    Wer in den letzten Wochen so viele Sonnenuntergänge gesehen hat, muss ja ständig früh wach gewesen sein….;).. Tolle Fotos

    Gefällt 1 Person

    1. lolalucil sagt:

      Jaa sonnenuntergang ist ja das früh morgens? 🙂 danke! Kuss

      Gefällt mir

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